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14467 Potsdam

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Kinki Color Mobil in Schule und Hort

 

Diese Angebote sind geeignet für Wandertage, Unterricht einmal anders, Projekttag [e] und als fakultatives Angebot am Nachmittag.

Land Art – Andy Goldworthy und die Kunst der Neuordnung

für Kinder von 8-14 Jahren

 

Künstlerische Eingriffe in bereits bestehende Landschaften erfordern eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Umgebung und sensibilisieren für gewachsene Strukturen urbanen und natürlichen Ursprungs. Sie ermöglichen eine neue Sicht auf das vermeintlich Vertraute, Unspektakuläre und gewöhnlich Gewordene, setzen Akzente und werten im Idealfall einen Ort temporär ästhetisch auf.

Am ersten Projekttag möchte ich den Schülern das Werk und die Arbeitsweise des britischen Künstlers Andy Goldworthy vorstellen und anschließend ein Land Art Projekt im direkten Umfeld der Kinder realisieren. In den folgenden Tagen durchstreifen wir dafür gemeinsam die nähere Umgebung der Schule, wählen geeignete Orte und sammeln (Natur-) Materialien oder alltägliche Dinge. Diese Fundstücke werden durch Reihung und Verdichtung visuell präsenter und durch eine spannungsvolle Neuordnung, Bezug nehmend auf die örtlichen Gegebenheiten, zum eigentlichen Kunstwerk. Die Schüler werden in der Projektwoche überwiegend im Freien und in kleineren Gruppen von bis zu sechs Teilnehmern arbeiten. Insgesamt sollen mindestens zwölf unterschiedliche Arrangements aus Naturmaterialien entstehen. Die fertigen Arbeiten werden fotografisch dokumentiert und dann den Einflüssen von Wind und Wetter preisgegeben. Vergänglichkeit ist wie schon bei Goldworthy Teil des künstlerischen Konzepts. Die Fotografien ermöglichen eine abschließende Präsentation der geschaffenen Werke und könnten als Fotokalender, Kunstpostkarten oder gerahmt im Schulhaus veröffentlicht werden. Am Ende der Projektwoche wird der Schule eine komplette Bilddatei mit allen Arbeiten der Schüler zur Verfügung gestellt. (Eine geeignete Kamera mit Stativ kann für die Dauer des Projekts von mir mitgebracht werden.)

 

Kunst und Naturforschung: "LaboARTorium"

Projektwoche für Kinder

von 8-16

 

Unter folgenden Themen für ein Kunstprojekt und die plastisch/gestalterische Arbeit mit Kindern kann gewählt werden:

 

 

 

 

1. Das große Krabbeln – Eine künstlerische Exkursion in die Welt der Insekten

2. Pilze und andere Überlebenskünstler

3. Kapseln, Schoten, Schalen – Die Natur als Verpackungskünstler

4. Schnecken – spiralförmiges Wachstum in der Natur

 

Naturbeobachtung und intensives Naturstudium sind seit Jahrhunderten gängige künstlerische Praxis. Vor allem für bildenden Künstler sind Landschaft, Flora und Fauna immer wieder eine scheinbar unerschöpfliche Quelle der Inspiration und damit Ausgangspunkt einer kreativen Auseinandersetzung mit der eigenen Umwelt.

Besonders in der Renaissance waren die Grenzen zwischen Naturforschung, wissenschaftlicher Betrachtung und künstlerischem Schaffen zum Teil sehr fließend. Michelangelo galt als vielseitiges Genie und war als Forscher, Erfinder und Künstler gleichermaßen berühmt und anerkannt. Heute gelten Wissenschaft und Kunst zunehmend als unvereinbar, dabei schließen sich Forschergeist und Kreativität keineswegs aus sondern bieten vielfältige gemeinsame Ansatzpunkte und erst die Kombination beider Fähigkeiten ermöglicht Spitzenleistungen auf dem einen oder anderen Gebiet. Aus diesem Blickwinkel heraus habe ich ein Projekt konzipiert, das fächerübergreifend im Bereich Kunst, Sachkunde und Biologie angesiedelt ist. Zunächst möchte ich bei den Schülern den Forschergeist wecken und dann ausgehend von der genauen Beobachtung der Natur, die Kinder dazu anregen, selbst zwei- und dreidimensional gestalterisch tätig zu werden. Unterstützen wird mich besonders in dieser ersten Phase eine befreundete Biologin und Pädagogin, die ihr Fachwissen zum jeweiligen Thema kindgerecht vermittelt und auch beim Umgang mit Becherlupe und Schülermikroskop hilfreich zur Seite steht.

Am ersten Tag der Projektwoche steht das Entdecken und Beobachten im Vordergrund. Insekten, Pilze, Samen und Fruchtkapseln bieten einen reichhaltigen Fundus an Formen, Farben, Mustern und Strukturen und inspirieren dazu, das Gesehene aufzugreifen und künstlerisch weiterzuverarbeiten. Am zweiten Tag möchte ich mit den Schülern thematisch zeichnen und drucken (Monographie in Farbe von einer Glasplatte). In den folgenden drei Tagen werden die Schüler dann plastisch arbeiten und "neue Arten erfinden". Entstehen könnten unter meiner Anleitung Skulpturen aus Ton, Drahtgeflecht, Pappmaché und Recyclingstoffen. Die grafischen und plastischen Arbeiten der Schüler werden am Ende der Projektwoche in Form einer Ausstellung präsentiert.

 

 "Auf den Spuren berühmter Bildhauer"

-Erkundungen im Bereich Skulptur und Plastik-

 

Unter fachkundiger Anleitung werden Kindern hier die unterschiedlichen Techniken des plastischen Gestaltens vermittelt und zahlreiche formbare Materialien erprobt. Wir beschäftigen uns mit dem Werk und der Arbeitsweise interessanter Künstlers und werden dann selbst kreativ. Entstehen könnten farbenfrohe Nanas aus Pappmachee, wie bei Nikki de Saint Phalle, ein Nagelbild wie bei Günther Uecker, eine Ballonplastik wie bei Jeff Koons oder Figuren aus Draht wie bei Giacometti. Wir falten Papier, bearbeiten Steine, modellieren mit Ton, schnitzen, kleben und montieren Fundstücke zu neuen Gebilden. Kinder wechseln hier spielerisch in die Rolle des Kunsthistorikers, Bildhauers und auch Erfinders. 

"Seht her – Ich bin wer"

Projekt für Kinder von 8-16

 

Was haben die in Öl gemalten Portraits Barocker Herrscher und die mittels Fotoshop bearbeiteten Abbildungen der Stars und Sternchen in heutigen Hochglanzmagazinen gemeinsam? Den Spannenden Kontrast zwischen Sein und Schein.

Das Portrait setzt in Szene und dient dem Gewinn von Prestige, Macht, Einfluss und Ansehen.

Ausgehend von der Betrachtung und Analyse kunsthistorischer Vorbilder, werden die Schüler die Symbolik von Körperhaltung, Kleidung und gegenständlichen Details entschlüsseln und deuten lernen. (Eine Exkursion in eine museale Ahnengalerie ist angestrebt.)

Anschließend darf bewusst losgelöst vom "realistischen Sein" ein Selbstportrait inszeniert werden, was zeigt, wie die Schüler "in Erscheinung" treten wollen. Dabei werden unter meiner Anleitung, historische Bilder nachgestellt, diese Szenarien fotografiert, eigene Bilder gemalt und ergänzend collagiert.

Mit Hilfe von Bauschaum, Pappe und Plattgold entstehen abschließend entsprechend opulente Rahmungen für die Selbstportraits der Schüler.

 

"Behausungen – wie Menschen wohnen"

Projektwoche für Kinder von 6-12

 

Konzept auf Anfrage

 

 

"Spuren suchen. Spuren hinterlassen"

zwei Projekttage für Kinder von 6-12

 

Konzept auf Anfrage


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